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Die neue Farbansatz- und Dosierstation.
Gegenüber früher haben wir die Denkweise der "end-of-the-pipe-Techniken" verlassen und setzen direkt am Produktionsprozeß an. Anstatt die anfallenden Produktionsreste anschließend aus den Umweltmedien Luft und Wasser herauszuholen um sie anschließend zu entsorgen, fallen sie durch die Prozeßänderungen gar nicht erst an. Besonders deutlich wurde dieses in den letzten Jahren durch die Realisierung von Großprojekten, mit denen wir die Umweltbelastungen deutlich reduzieren konnten.
Die neue Farbdosier- und -ansatzstation
Die neue Farbküche ist oberhalb der Verbraucher (Färbeanlagen) errichtet worden, so daß wir einen vertikalen Materialfluß bekommen haben. In der obersten Ebene werden die Färbeflotten computergesteuert und damit so exakt wie nie zuvor angesetzt und dosiert. Bereits hierdurch werden Fehlchargen und Restflotten, die nicht mehr verwendet werden können, auf ein Minimum reduziert.Zudem sind wir nun in der Lage, auch kleinere Farbansätze herzustellen, um kleinere Partien zu färben. Aufgrund der vorhandenen und verfügbaren Technik war dieses früher nicht möglich. Durch die Leitungen fließen die Farben im freien Fall in Vorratsbehälter und von dort zu den Verbrauchern, z. B. der Druckanlage. Da die Leitungen leer laufen, werden weniger Spülvorgänge als bisher benötigt. Pumpen sind fast gänzlich entfallen.
Reststoffe werden also bereits beim Herstellungsprozeß vermieden und müssen nicht nach dem Entstehen aufwendig und teuer herausgefiltert und entsorgt werden. Wir konnten so eine Reduzierung der Schmutzfracht im Abwasser der Farbdosier- und -ansatzstation um ca. 80 % gegenüber der alten Anlage erreichen.

Farbdosierung - Höchste Präzision bei der Farbdosierung.

Prozessablauf
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